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Herzlich willkommen bei der KG OBERSTDORF

Wir begrüßen Sie auf den Internetseiten der Kulturgemeinde Oberstdorf und freuen uns über Ihr Interesse!
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"GRIMMinelles" im Kurfilmtheater

Klicken Sie hier, um zur Galerie zu gelangen.


Ein Märchenerzähler der besonderen Art



„Es war amoi, is scho lang her“

Wer kennt sie nicht aus seiner Kindheit – die Märchen der Gebrüder Grimm? Spannende, für Kinderohren und -herzen oft sogar ein wenig grausame Märchen, in denen für Mädchen und Buben immer ein paar Fragen offen bleiben. Antworten auf die offenen Fragen in den Kindermärchen bietet nun der Autor und Musiker Tom Bauer, der die Märchen in seiner ihm eigenen, witzig humorvollen Art und Weise ins Bayerische übersetzt hat.
Dabei ergänzt er die Märchen mit viel Komik so, dass alle offenen Fragen ein für allemal geklärt sind. So versteht man beispielsweise nun, auf Bayerisch und in Versform, mit viel Humor und „etwas“ modernisiert, warum sich die Dinge in den Märchen gerade so zugetragen haben.
Schon seine einführende Erklärung, was ihn dazu getrieben hatte, ein witziges, bayerisches Märchenbuch in Versform zu schreiben, formuliert er in einer sehr Lachmuskeln strapazierenden Art.

Mit seinem genialen Mix aus Erzählungen, selbst verfassten „Sitz- und Steh-Gedichten“, musikalischen Einlagen und natürlich aus den „Grimminellen Gschichten“ mit Dornröschen und Rotkäppchen sorgt der musikalische Märchenonkel Tom Bauer für einen rundherum gelungenen Abend mit vielerlei humoristischen Darbietungen, die sein (erwachsenes) Publikum lieben wird.



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Gefährliche Leidenschaften



Fünf musikalische Mafiosi zum Niederknien!
Es zittern die Herrscher puristischen Schubladendenkens, denn die Cello Mafia präsentiert ihre neue Produktion: "Die große Cello Mafia Radioshow"! Die Helden des Äthers öffnen die Kanäle musikalischen Irrsinns, doch wer seichte Unterhaltung erwartet sei bitter enttäuscht. Hier wird scharf musiziert und eiskalt gekichert - die fünf Mafiosi stellen sich den Tücken der Technik und planen nichts weniger als die Weltherrschaft. Vier Männer und eine Frau, das birgt Zündstoff, und so firmieren sie stolz als professionelle Sprengmeister der Genregrenzen, legen Lunte an Hörgewohnheiten und blasen zum Kampf aufs Zwerchfell. Das musikomische Quintett macht ernst, das konspirative Cello besetzt die Radiostation und der Sieg scheint eine winzige Fermate entfernt...

Die fünfköpfige Cello Mafia wird auch das Publikum im Kurfilmtheater mit ihrer eigenwilligen Komik begeistern: glissando durch alle Musikrichtungen, staccato con Slapstick, molto grazioso der Tanz und furioso das Finale!

Das sonnenbebrillte Quintett musiziert zum Niederknien: Auf dem Cello sind die fünf witzigen Mafiosi wahre Virtuosi. Klassik und Pop, Werbejingles und Filmmusik, mexikanische Mariachi-Lieder und argentinischer Tango – die Truppe hat alle Stilrichtungen drauf. Kühn kombiniert sie „Kalinka“ und „Country Roads“, zelebriert bayerische Volksmusik brillant und schreckt selbst vor Barry Manilow oder Wenke Myhre nicht zurück. Und spätestens wenn Fany Kammerlander zu „Smoke On the Water“ ihr E-Cello auspackt, kocht die Stimmung im Saal endgültig über. Selten war Musik-Unterhaltung ein so lasziv-lustvoller Tanz auf Messers Schneide.
Mit: Emil Bekir, Fany Kammerlander, Tobias Melle, Michael Weiß, Thomas Wollenweber

Kartenvorverkauf:
Kurfilmtheater Oberstdorf, Tel. 08322/978970
Oberstdorf-Haus, Tel. 08322/700290
Allgäuer Anzeigeblatt, Tel. 08323/802140
und in den Geschäftsstellen des Allgäuer Anzeigeblatts in Sonthofen und Immenstadt



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Zwischen Wiener Schmäh und bitterböser Satire



Eine Hommage an den Meister des Kabarett-Chansons

Ein Programm zu Ehren des großen Alt-Meisters des kabarettistischen Chansons. Mit Liedern wie „Taubenvergiften im Park“ oder „Zwei alte Tanten tanzen Tango“ wurde Georg Kreisler in den sechziger und siebziger Jahren berühmt und ist bis heute auf seine Weise unerreicht.
Georg Kreisler wurde am 18. Juli 1922 in Wien geboren und hatte als Emigrant 1943 die amerikanische Staatsbürgerschaft angenommen. 1955 kam er nach Wien zurück, übersiedelte 1958 nach München und ging 1976 nach Berlin. 1988 zog er in die Nähe von Salzburg, lebte von 1992 bis 2007 in Basel und danach wieder in Salzburg, wo er im November 2011 im Alter von 89 Jahren starb.
In einem offenen Brief an die Repräsentanten des Staates Österreich verbat er sich vor seinem 75. Geburtstag Gratulationen, „weil sich die Republik Österreich in den über vierzig Jahren, seit ich nach Europa zurückgekehrt bin, noch nie um mich geschert hat.“
Kreisler selbst sah sich nicht mehr als Österreicher und warf dem Staat vor, die Staatsbürgerschaft nur jenen wieder verliehen zu haben, die sich nach dem Anschluss arrangiert hätten: „Aber auf keinen Fall bin ich Österreicher, denn im Jahre 1945, nach Kriegsende, wurden die Österreicher, die 1938 Deutsche geworden waren, automatisch wieder Österreicher, aber diesmal nur diejenigen, die die Nazizeit mitgemacht hatten. Wer unter Lebensgefahr ins Ausland geflüchtet wurde, also auch ich, bekam seine österreichische Staatsbürgerschaft nicht mehr zurück.“

Im Kurfilmtheater sollen aber nicht nur seine „Schlager“ zu Gehör gebracht werden, sondern auch die weniger bekannten, oft besinnlichen Chansons, mit denen man ihn viel weniger in Verbindung bringt, als mit dem schwarzen Humor beim „In Flammen stehenden Zirkus“ oder dem „Unfall im Kernkraftreaktor“.

"Bis heute ist Kreisler unerreicht. Erstaunlich daher, wie Michael Hanel der Umsetzung dieser hohen Vorgaben gerecht wird, welch zahlreiche Facetten seine Stimme aufzuweisen hat und wie er die tiefgründigen Texte interpretiert. Dank seines komödiantischen Talents versteht er sich hervorragend auf die Gratwanderung zwischen Wiener Schmäh, nachdenklicher Pose und Satire. Dazu kommt der volle, warme Bariton, mit dem er jeder Situation genau den richtigen Ton zuweist."

Mit Michael Hanel, Gesang und H.W. Retzer am Klavier

Kartenvorverkauf:
Kurfilmtheater Oberstdorf, Tel. 08322/978970
Oberstdorf-Haus, Tel. 08322/700290
Allgäuer Anzeigeblatt, Tel. 08323/802140
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Letzte Änderung am Donnerstag, 26. Januar 2012 um 13:57:09 Uhr.