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Kulturgemeinde Oberstdorf

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Wir begrüßen Sie auf den Internet-Seiten der Kulturgemeinde Oberstdorf und freuen uns über Ihr Interesse!

Die Austernprinzessin

Ossi Oswalda und Harry Liedtke

Einen höchst vergnüglichen Filmlustspielabend veranstaltet die Kulturgemeinde Oberstdorf am Mittwoch im Kurfilmtheater. Im Rahmen der vor einigen Jahren vom Kulturverein aus der Taufe gehobenen Reihe "Sternstunden des Stummfilms" werden wiederum einige Perlen der Stummfilmära serviert. Dabei kommt es zu einem Wiedersehen mit der adretten Schauspielerin Ossi Oswalda, die in dem knapp 60-minütigen Ernst-Lubitsch-Streifen "Die Austernprinzessin" aus dem Jahr 1919 als Millionärstöchterlein des Austernkönigs die Tochter des Schuhcremekönigs übertrumpfen will. Da Letztere einen Grafen heiratet, sucht sich die Austernprinzessin Ossi nun einen Prinzen. In dem Film, der ein Meisterwerk der turbulenten Beziehungskomödie der damaligen Zeit darstellt, sind neben Oswalda in weiteren Hauptrollen Harry Liedtke als Prinz Nucki, Julius Falkenstein als dessen Freund Josef und Victor Janson als Austernkönig Mister Quaker zu sehen. Die 1897 in Berlin-Niederschönhausen geborene Ossi Oswalda geriet in Deutschland zu einem echten Star der Stummfilmepoche und spielte bis 1930 in 50 Stummfilmen mit. Der Tonfilm bedeutete das Ende ihrer Filmkarriere und die ehemalige Stummfilmdiva geriet in Vergessenheit. Von Hunger gezeichnet starb sie völlig mittellos 1947 in Prag.
"Die Austernprinzessin" wurde von der Kulturgemeinde schon einmal vor sieben Jahren in der Evangelischen Christuskirche aufgeführt, damals von den original Filmrollen auf einem historischen Projektor - allerdings mit Orgelbegleitung. Diesmal wird eine restaurierte Fassung von der F.W. Murnau-Stiftung gezeigt.

Max Davidson

Max Davidson in "Dumb Daddies"

Der zweite Teil des Abends ist Max Davidson gewidmet, einem 1893 in die USA ausgewanderten Berliner, der in der Zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts eine kurze, aber heftige Karriere als Stummfilmstar in Hollywood erleben durfte und eine ganze Reihe eigener "Comedies" erhielt. Beim damals überaus bekannten Produzenten und Regisseur Hal Roach (der auch Laurel & Hardy unter Vertrag hatte) hatte Davidson gar einen exklusiven Fünfjahresvertrag unterschrieben. Aus dieser Zeit stammen die Kurzfilme, die dem Publikum in Oberstdorf sicherlich Vergnügen bereiten werden. "Why Girls Say No" (Die unfolgsame Tochter) stammt aus dem Jahr 1927 und Davidson spielt darin den jüdischen Familienpatriarch Whisselberg, der sich mit dem nichtjüdischen Verehrer seiner Tochter Becky auseinandersetzen muss. "Dumb Daddies" (Der Theater-Vater) wurde 1928 gedreht und darin mimt Davidson einen Papa, der durch Missverständnisse seinen Sohn für einen Mörder hält und ihn vor der Polizei zu schützen versucht. In beiden Filmen wird der Sohn Davidsons von dem kalifornischen Schauspieler Spec O´Donnell gespielt, dessen markantes äußeres Merkmal sein beinahe unglaublich mit Sommersprossen übersätes Antlitz darstellt.
Als Zugabe gibt´s noch eine echte Besonderheit mit dem 1929 produzierten Streifen "Hurdy Gurdy" (Klatsch und Tratsch), der als Stummfilm geplant war, dann aber doch in aller Eile aufgrund des schnellen Niedergangs des Stummfilms mit Tonspur gedreht wurde. Deutlich hörbar ist dabei der deutsche Dialekt mehrerer Schauspieler, die allesamt wie auch Davidson in die USA ausgewandert waren. Der 19-minütige Tonfilm spielt in einem Hinterhof eines Vielfamilienhauses, wo kräftig getratscht wird.

Robert Kucharski

Robert Kucharski

Mit Robert Kucharski wird ein in der Region sehr bekannter Pianist die Stummfilme am Klavier begleiten. Der gebürtige Warschauer war nach seinem Studium an der Musikhochschule seiner Heimatstadt als Kontrabassist Mitglied des polnischen Rundfunk- und Fernsehorchesters. Sein Studium hatte er sich interessanterweise mit Improvisations-Begleitung von Stummfilmen am Klavier finanziert. Im Warschauer Musiktheater "Modernes Theater" wurde er als Pianist tätig und kam als Arrangeur für zahlreiche Aufführungen wie z.B. die "Dreigroschenoper" und Kurt Weills Oper "Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" zum Einsatz. 1984 kam der damals erst 26-jährige Musiker als profilierter Pianist und Arrangeur nach Deutschland und schließlich nach Oberstdorf.
Karten für den Filmabend sind erhältlich im Kurfilmtheater (Tel. 08322/978970), im Oberstdorf-Haus (08322/700290) und im Medien-Shop des Allgäuer Anzeigeblatts (08323/802150).

Happy Mountain Stompers bei uns zu Gast

Fotos: Günter Jansen

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Eva Schroer und Michael Hanel im Kurfilmtheater

Foto: Günter Jansen

Diesmal führte die Reise wieder in den Süden. Bei der Kulturfahrt 2017 stand Triest, Hauptstadt der autonomen Region Friaul-Julisch Venetien und der Provinz Triest auf dem Plan. Vom Hotelstandort mitten in der Stadt gab es Ausflüge nach Slowenien und Kroatien mit Pula und Rovinj, es wurde das Schloss Miramare besucht, der Wallfahrtsberg Monte Grisa erkundet und es wurde auch ein Abstecher zum Lipizzaner-Gestüt im slowenischen Lipica unternommen. Zudem konnte man sich Puccinis Oper "Tosca" im Teatro Verdi zu Gemüte führen. Bereits auf der Hinreise machten wir Bekanntschaft mit dem Kloster Neustift bei Brixen.
Auch diesmal durften wir uns über eine sehr angenehme Reisegsellschaft freuen und hoffen natürlich, dass alle im nächsten Jahr wieder mit an Bord sein werden.

Fotos: Günter Jansen

Kulturreise 2016

Herzlichen Dank für die gute Unterhaltung!

Wir bedanken uns bei unseren Künstlern der vergangenen Spielzeit 2016/2017 für die vielen schönen Stunden, die sie uns beschert haben:
Rotraut Arnold, Monella Caspar, Matthias Diener, Ritsch Ermeier, Peter von Fontano, Matthias Heiligensetzer, Benny Hiller, Ulrich Isfort, Heinrich Klug, Andreas Kowalewitz, Reiner Kröhnert, Robert Kucharski, Thomas Kühling, Peter Ludwig, Krista Posch, Elisabeth Rass, Annette Reisinger, Maria Reiter, Peter Sonnleitner, Aroa Sorin, Hans-Jürgen Stockerl und Walter Zinkl

Auf der Leinwand haben uns kurzweilig unterhalten:
Charley Chase, Max Davidson, Lillian Elliott, James Finlayson, Oliver Hardy, Asta Nielsen, Spec O´Donnell, Stan Laurel, Gene Morgan, Ludwig Trautmann, Martha Sleeper, Bert Sprotte, Magnus Stifter u.a.

Herzlichen Dank für die gute Unterhaltung!

Wir bedanken uns bei unseren Künstlern der vergangenen Spielzeit 2015/2016 für die vielen schönen Stunden, die sie uns beschert haben:
Petra Amasreiter, Brigithe, Susanne Bolt, Josef Brustmann, Paul Alan Gee, Otto Göttler, Annika Hofmann, Andrea Huber, Hansi Kraus, Wolfgang Krebs, Elisabeth Lipp, Andieh Merk, Heiner Merk, Martina Noichl, Dieter Peinecke, Oliver Post, Angela Riedl, Sandra Schmid, Werner Specht, Oliver Taupp, Ulrike Tenzer, Marlies Vogler, Barbara Weinzierl, Sabine Winter, Markus Wohner und Peter Zürn

Auf der Leinwand haben uns kurzweilig und melodramatisch unterhalten:
Marion Cotillard, Pascal Greggory, Sylvie Testud, Gérard Depardieu, Emmanuelle Seigner u.a.

Herzlichen Dank für die gute Unterhaltung!

Wir bedanken uns bei unseren Künstlern der vergangenen Spielzeit 2014/2015 für die vielen schönen Stunden, die sie uns beschert haben:
Django Asül, Astrid Bauer, Katharina von Cranach, Thomas Darchinger, Sarah Hakenberg, Matthias Heiligensetzer, Tina-Nicole Kaiser, Manfred Köhler, Michi Köhler, Bolle Kroner, Robert Kucharski, Thomas Kühling, Wolfgang Lackerschmid, Christine Pemsl, Simone Schatz, Tiny Schmauch, Ralph Turnheim und Jürgen Wegscheider

Auf der Leinwand haben uns kurzweilig unterhalten:
Will Dohm, Heli Finkenzeller, Oliver Hardy, Buster Keaton, Stan Laurel
und außerdem u.a.
Paul Biensfeldt, Gisela von Collande, Kitty Dewall, Josefine Dora, Käthe Dorsch, Julius Falkenstein, Richard Häußler, Paul Henckels, Claus Holm, Emil Jannings, Marga Köhler, Walter Lieck, Harry Liedtke, Ernst Lubitsch, Lotte Neumann, Agda Nilsson, Ossi Oswalda, Hermann Picha, Ernst Rückert, Erich Schönfelder, Erna Sellmer, Wilfried Seyferth, Marianne Simson, Hans Stiebner, Jakob Tiedtke, Gustav von Wangenheim und Franz Weber

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